Pressetext Galerie Emmanuel Post, Januar 2007:


Ausgangspunkt der fotografischen Arbeit Gefrorene Räume von Johanna Diehl sind Räume, die von Menschen in einem bestimmten Zustand konserviert und nicht mehr benutzt werden. Räume, die, etwa nachdem eine Person gestorben ist, quasi ‘eingefroren’, nicht mehr verändert, vielleicht sogar nicht mehr betreten werden. Die großformatigen s/w-Baryt-Fotografien dieser Orte gewinnen ihre Eindringlichkeit durch die für den Betrachter sichtbare Erstarrung, durch die spürbare Abwesenheit, die die ‘toten’ Möbel, Kleider und Gegenstände umgibt.
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