›Vater‹, 2004
Super-8-Projektion, 4 min, Loop, gesprochener Text (Tonband)
Der auf Super-8-Format projizierte Film ›Vater‹ besteht aus festen
Einstellungen von jeweils drei verschiedenen Orten einer Landschaft an der Schlei.
Die einzige in den Bildern sichtbare Bewegung ergibt sich durch den Wind in
den Bäumen und im Gras. Zu hören ist das Surren des Super-8-Projektors
und die Stimme der Autorin aus dem Off. Die leeren Orte werden durch die Erzählung
aufgeladen, werden zur Projektionsfläche. Der Betrachter spürt, dass
dort etwas war, was man nicht mehr sehen kann. Der Film dreht sich um ein leeres
Zentrum, um Spuren einer Erinnerung, um die Präsenz einer verschwundenen
Person.
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